Am Freitagabend stellte sich die Feuerwehr Murau gemeinsam mit der Feuerwehr St. Georgen ob Murau einer anspruchsvollen Übung zum Thema „Brand mit Wassertransportarten“.
Übungsannahme: Ein Werkstättenbrand mit drei vermissten Personen am Anwesen der Familie Berger, Lärchberg.
Da im Umkreis von drei Kilometern keine Löschwasserversorgung vorhanden war, wurde ein Pendlerverkehr organisiert:
Rüstlöschfahrzeug (RLF)
Wechselladerfahrzeug (WLF, dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von der FF Neumarkt)
Traktor mit 4.000 L Jauchenfass
Traktor mit 5.000 L Jauchenfass
Das Wasser wurde in zwei 5.000 L-Löschwasserbehältern zwischengespeichert und von dort mit Tanklöschfahrzeug und Tragkraftspritze angesaugt. So konnte auch die Drehleiter (DLAK) mit Wasserwerfer zuverlässig gespeist werden.
Parallel dazu übernahmen drei Atemschutztrupps die Menschenrettung der vermissten Personen aus dem stark verrauchten Gebäude. Zur Versorgung der Geretteten wurde ein Sanitätsplatz eingerichtet.
Ziel der Übung war es, die Effizienz alternativer Wassertransportarten, insbesondere mit landwirtschaftlichen Jauchenfässern, in der Praxis zu testen – mit Erfolg.
Ein herzliches Dankeschön gilt der Familie Berger für die Zurverfügungstellung des Objekts, der Feuerwehr St. Georgen ob Murau für die Teilnahme sowie der FF Neumarkt für die Unterstützung mit dem WLF. Ebenso Danke an alle eingesetzten Kräfte für die professionelle Durchführung!